Erst gestern habe ich euch erklärt, wie ihr einen PPTP-Server unter Debian installieren könnt. Im Gegensatz zu openVPN – über welches ich ebenfalls bereits geschrieben habe – lässt sich PPTP wesentlich einfacher installieren, ist dafür allerdings auch unsicherer.
Wer allerdings openVPN auf seinem Android- oder iOS-Gerät nutzen möchte, muss einen Kompromiss eingehen. Androidnutzer müssen über ein gerootetes Gerät verfügen, iOS Nutzer müssen einen Jailbreak durchgeführt haben.
Des Weiteren müsst ihr über folgende Dateien von eurem openVPN-Server verfügen, welche ihr in einen Ordner kopieren solltet.
- Zertifikat des Benutzers (Name.crt)
- Private Key Datei (Name.key)
- Zertifikat des VPN-Servers (ca.crt)
- openVPN-Konfigurationsdatei (Name.ovpn) Mehr lesen →
Ich hatte bereits vor einiger Zeit beschrieben, wie man mit openVPN Ländersperren umgehen kann bzw. sich eine ausländische IP verschafft. Ansich schön und gut, allerdings unterstützen weder Apples iOS noch Googles Android openVPN von Haus aus (dazu folgt im übrigen noch ein separater Artikel).
Basierend auf dem Artikel Eigener (US-)-VPN-Server mit openVPN unter Debian Squeeze möchte ich euch in diesem Artikel zeigen, wie ihr auf eurem Server PPPTP-VPN installiert und euch mit eurem iOS- oder Android-Gerät anmeldet. Sofern ihr keinen openVPN-Server nutzen möchtet müsst ihr zumindest die Punkte mit den iptable-Regeln, dnsmasq und IP-Forwarding aus dem verlinkten Artikel abarbeiten.
Sofern noch nicht geschehen bittet ggf. beim Support eures Anbieters darum, dass das Modul für PPTP für euren Server aktiviert wird. Als guten und zuverlässigen Anbieter für US-VPS Server kann ich im übrigen buffalovps.com empfehlen.
Wurde das Modul für euch aktiviert können wir auch direkt los legen. Meldet euch mittels SSH auf eurem Server an und installiert durch apt-get install pptpd den pptp-Dienst.
Öffnet im nächsten Schritt mit eurem favorisierten Texteditor die Datei /etc/pptpd.conf und passt folgende Stellen entsprechend an. Mehr lesen →
Welchen Ruf hat Linux eigentlich in eurem Bekanntenkreis? Den Ruf, dass man kaum Spiele darauf spielen kann? Das es umständlich über Konsole konfiguriert werden muss, mit lauter kryptischen Befehlen? Das die Hardwareunterstützung eher Mau ist? Viele wissen doch noch nicht einmal, dass ihr Smartphone-System auf Linux aufbaut.
Linux und ich, das war bisher immer eine Art Hassliebe. Während ich es auf meinem Server nicht mehr missen möchte, konnte es sich bei mir nie auf dem Desktop durchsetzen. Jede neue Ubuntu-Version habe ich angetestet und mehrere Wochen im Einsatz gehabt. Und doch bin ich immer wieder zu OS X und Windows zurück gewechselt. Doch wieso wollte es nicht klappen? Schließlich liebe ich es mit Mac OS X und Windows zu arbeiten. Was macht Linux anders?
Ich möchte an dieser Stelle gar nicht großartig auf all die technischen Raffinessen eingehen, welche Linux einem bieten kann. Stattdessen möchte ich einfach mal aus der reinen Anwendersicht erzählen. Den normalen Benutzer interessiert es nicht, welchen Kernel die neuste Distribution von XY mitbringt. Der Otto Normalverbraucher möchte ein System haben, welches einfach funktioniert und am besten alle seine bekannten Programme gleich mitliefert. Großartiges konfigurieren soll ihm erspart bleiben. Den besten Beweis, dass an dieser These nicht alles Mumpitz ist, liefert schließlich Apple. Beschneide das System auf das nötigste. Verstecke/Entferne alle nicht notwendigen Funktionen. Garniert mit einem guten Marketing versteht sich.
Wie bereits weiter oben angeschnitten, habe ich regelmäßig versucht, Linux in meinem Alltag eine Chance zu geben. Auf Dauer allerdings konnte mir keine der Arbeitsumgebung, sei es Gnome 2, Unity, KDE, Xfce/LXDE einen fließenden Workflow bieten. Mehr lesen →
Da ich mich momentan ein wenig mit Gnome 3 – über das auch noch der ein oder andere Artikel folgen wird – anfreunde, ein kleiner Tipp zwischendurch an die, die noch einen schicken Twitter-Client für Linux suchen. Turpial.
Turpial hat neben einem Kompaktmodus, einen Wide-Modus, der sehr an Tweetdeck erinnert. Auf die gängisten Dienste wie URL-Shortener und Foto-Upload muss man natürlich nicht verzichten. Des Weiteren lassen sich Benachrichtigungen sehr komfortabel einrichten.
Zur Zeit funktioniert bei mir leider die Anzeige der DMs nicht, der Fehler ist allerdings anscheinend bekannt. Wer also auf der Suche nach einem vernünftigen Twitter-Client ist, sollte sich Turpial einmal näher ansehen. Turppial ist in Python geschrieben, für diverse Distributionen stehen fertige Pakete zu Verfügung.
Ich habe bereits ziemlich zu den Anfängen dieses Blogs beschrieben, wie man den VPN-Zugriff in der heimischen Fritzbox konfiguriert. Des Weiteren habe ich euch vor einiger Zeit, blackVPN vorgestellt, einem Dienst, der es euch mittels z.B. einer US-IP ermöglicht, diverse Dienste aus den Staaten zu nutzen. Nun gibt es vielleicht auch einige, die lieber selbst die Kontrolle über den Server behalten möchten. Die einfachste Möglichkeit ist es, sich einen kleinen Server in den Staaten zu mieten. Meine Wahl fiel auf den Hoster burst.net, da diese ausreichend große Pakete, zu kleinem Geld haben und auch PayPal als Zahlungsart unterstützen. Ich habe mich bei burst.net für das VPS PACKAGE #2 entschieden, welches neben 1,5 GH CPU Geschwindigkeit, noch 1024 MB RAM garantiert. Als Serverstandorte stehen euch Scranton (PA), Los Angeles (CA), Miami (FL) und Manchester (UK/EU) zu Verfügung. Egal, auf welchen Anbieter eure Wahl am Ende fällt, achtet darauf, dass die Tun/Tap-Unterstützung angeboten bzw. aktiviert wird, welche openVPN benötigt.
Ich habe mich bei meinem vServer bei burst.net, für ein Debian Squeeze in der 32 Bit Version entschieden. Bevor es allerdings los geht, musste ich im vePortal, welches burst.net zu Verfügung stellt noch die Tun/Tap-Unterstützung mittels Klick auf Enabale Tun/Tap aktivieren. Mehr lesen →