HP Officejet 6500 Wireless – Multifunktionsdrucker im Test

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Mein alter Drucker gab den Geist auf. Der neue sollte eine eierlegende Wollmilchsau werden. Drucken, Scannen, Kopieren und Faxen und am besten noch mit W-Lan. Was also tun, viel recherchieren und im Internet Preise vergleichen. Fündig geworden bin ich beim HP Officejet 6500 Wireless. Durch Zufall bei einem lokalen Händler den Drucker gefunden. Vorrätig. Allerdings für einen Preis, den ich nicht bereit war zu zahlen. Nach einem kurzem Telefonat mit dem Filialleiter lenkte dieser ein und senkte den Preis. Und das ist das gute Stück.

Ich sag euch, kauft euch das Teil nicht, wenn ihr ein kleines Auto habt. Die Verpackung ist riesig. Aber dafür war auch allerhand drin. Neben dem Drucker selbst, waren Patronen, ein Druckkopf, CDs und Schnellstartanleitung, Anleitung für Fax- und W-Lan-Einrichtung, Faxkabel und Adapter, ein USB-Kabel und diverser Kleinkram dabei.

Einrichtung & Funktionen

Nach dem Auspacken ging es ans Zusammenbauen. Zwei Vorteile von dem Monster vorweg: Wechselbarer Druckkopf und einzelne Patronen für schwarz, cyan, magenta und gelb. Druckkopf an die entsprechende Stelle einsetzen, Patronen einrasten, fertig. Es macht auf jeden Fall Sinn, alles Schritt für Schritt nach der Anleitung durch zugehen.
Bei dem Paket war extra eine CD mit Treibern für Windows 7 dabei, die Installation von dieser schlug jedoch mehrmals fehl, was aber kein Problem sein sollte, da es die entsprechenden Treiber auch auf der Seite von HP gibt. Nach Installation der Treiber habe ich die Anleitung dennoch zur Seite gelegt und selbst ausprobiert. 3 Minuten später war der Drucker bereits im W-Lan. WPA2 + MAC-Filter kein Problem.
Die Einrichtung unter Mac OS X 10.6 war traumhaft einfach. In den Systemeinstellungen unter Drucker & Faxen einfach einen neuen Drucker hinzufügen, der Officejet wird sofort gefunden und Mac OS X bietet den Treiberdownload an. Einfacher kann es nicht sein.

Das Bedienfeld im Überblick. Für den deutschen Markt legt HP noch Schablonen bei, welche wie auf dem obigen Foto auf die englischen aufgeklebt werden können. Das Display – welches, wenn der Drucker arbeitet beleuchtet ist – zeigt im Standby-Modus den Füllzustand der Tintenpatronen und ist gut ablesbar. Aus dem Standby-Modus ist der Drucker sofort einsatzbereit, ist er komplett aus, muss er erst hochfahren, was 1-2 Minuten dauert.
Ein Kritikpunkt, den ich an vielen Stellen gelesen habe, allerdings nicht bestätigen kann ist die Lautstärke. Entweder meine Ohren haben durch meine Electro-Musik mittlerweile extrem gelitten, oder aber ich hab einfach Glück gehabt mit dem Gerät.

Neben der Blatteinlage die sich auf dem Gerät befindet und mehrere Blätter hintereinander einziehen kann, gibt es natürlich auch die Möglichkeit Dokumente auf eine Glasfläche unterhalb der Blatteinlage zu legen.
Des Weiteren bietet der Officejet die Möglichkeit von Speicherkarten zu lesen, welche wenn man unter Windows die Treiber installiert hat per Netzlaufwerk erreichbar ist.
Unterstützte Karten sind laut HP übrigens folgende: “Secure Digital (SD), Secure Digital High Capacity (SDHC), MultiMediaCard (MMC), Secure MultiMediaCard (S-MMC), Reduced-Size MultiMediaCard (RS-MMC)/MMCmobile (Adapter nicht im Lieferumfang enthalten, wird separat angeboten), MMCmicro/Mini-SD/Micro-SD (Adapter nicht im Lieferumfang enthalten, wird separat angeboten), xD-Picture Card, Memory Stick, Memory Stick Duo, Memory Stick PRO, Memory Stick PRO Duo”. Ich selbst habe bisher nur eine normale SD-Karte testen können.

Ein wenig verstört habe ich beim Zusammenbau geschaut, als der dicke Kasten, welcher hinter dem Drucker auf dem oberen Bild zu sehen ist, an den Drucker angebracht werden musste. Dieser Kasten ist für den automatischen doppelseitigen Druck zuständig. Dabei wird die Seite ganz normal gedruckt, am Ende ein paar Sekunden gewartet bis die Tinte trocken ist und wieder eingezogen und gewendet. Klappte in meinen ersten Tests wunderbar. Genaue Angaben zur Druckgeschwindigkeit kann ich nicht machen, es geht auf jeden Fall sehr fix.

Fazit

Ich habe den Drucker mittlerweile mehrere Wochen im Einsatz und kann nicht klagen. Drucken, Scannen, Kopieren und mittlerweile auch Faxen klappt ohne Probleme. Zum faxen folgt übrigens noch ein weiterer Artikel. Wer auf der Suche nach einem neuen Drucker ist, sollte sich den Officejet 6500 einmal näher anschauen. Der hohe Preis schreckt vielleicht ab, er ist es allerdings wert.

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Über den Autor

Tim23 Jahre alt, wohnt in Dortmund, macht eine Ausbildung bei einem Dortmunder Unternehmen zum Fachinformatiker - Systemintegration, BVB-Fan. Ist auch bei Twitter, Facebook und Google+Schaue dir alle Artikel von Tim an →

  1. JulianJulian13.09.10 12:42

    Hallo, ich benutze den HP Officejet 6500 Wireless auch und bin ebenfalls total zufrieden damit. Ich wollte einen Drucker der alles kann. Und dieser kann's. Super zu lesen, dass Du den HP Drucker getestet und für gut befunden hast. Dann war meine Entscheidung ja richtig. Und ja, man sollte zum Transport ein größeres Auto als einen Smart nehmen. ;o)

  2. wolfgangwolfgang27.12.10 22:51

    bei mir funktioniert der druck nur zusammen mit meinem mac, kein wireless drucken möglich, drucker steht im offline, aufträge in der warteschlange, weiss jemand evtl.

    warum ?

  3. SébastienSébastien3.03.11 02:30

    Hallo,

    ich habe gerade den gleichen Drucker gekauft und war nach dem ersten Druck von 2 pdf-Dateien gleich zufrieden, es klappte alles, es war alles nicht schwierig zu installieren. Jedoch muss ich jetzt gestehen, dass ich seit über 2 Stunden versuche herauszufinden, warum 2 Druckaufträge in die Warteschleife gelangen, obwohl es sich um den 3. Druckauftrag handelte. Damit will ich sagen, dass ich noch kaum gedruckt habe, es kann also nicht daran liegen, dass der Drucker zu viele Druckaufträge erhalten hat.

    Könnte es eventuell an einer älteren (97) Word-Version liegen?

    Mit freundlichen Grüßen

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