Design spielt mittlerweile eine immer wichtigere Rolle bei Technikgeräten jeder Art. Gerade bei Notebooks hat sich, was das Design angeht, Apple meiner Meinung nach schon immer von der Konkurrenz abgehoben. Doch natürlich schläft auch die Konkurrenz nicht, was Dell eindrucksvoll mit dem Dell XPS 15z beweist. Das XPS 15z, welches optisch ein Zwilling der MacBooks Pro sein könnte, weiß auch von den inneren Werten her zu Gefallen. Einen Überblick bzw. ein Hands-On gibt es im folgenden Video.
Im Lieferumfang befindet sich neben dem XPS 15z selbst, ein Ladegerät, eine Kurzanleitung sowie eine DVD mit Treibern und diverser Dell-Software. Eine Recovery-DVD fehlt, diese lässt sich allerdings mittels vorinstallierter Software einfach brennen, alternativ kann auch einfach die Recovery-Partition verwendet werden.
Die gesamte Aufmachung, angefangen bei der Verpackung bis hin zum Gerät selbst hinterlassen einen mehr als wertigen Eindruck – was bei dem Preis (dazu später mehr) allerdings auch vorausgesetzt werden darf.

Die Ausstattung kann sich sehen lassen. Dell bietet mehrere Ausstattungen an, welche sich noch weiter personalisieren lassen. Dabei kann zwischen einem Intel Core i5 und i7 gewählt werden.
Wie bereits erwähnt steckt in dem Modell, welches Dell mir zu Verfügung gestellt hat, ein i7 mit 2,7 GHz. Die Ausstattung noch einmal aufgelistet.
Prozessor: Intel Core i7-2620M, 2,7 – 3,4 GHz
Arbeitsspeicher: 8 GB DDR3
Festplatte: 750 GB (Western Digital)
Display: 15,6″, 1.920 x 1.080 Pixel
Grafik: Intel HD 3000, Nvidia GT 525M, 2 GB
Anschlüsse: WiFi (802.11 b/g/n), 1x RJ-45 (Gigabit), 1x Mini DisplayPort, 1x HDMI 1.4, 1x USB 2.0/eSata-Anschluss, 2x USB 3.0, 1x Kopfhörerausgang, 1x Mikrofoneingang, Bluetooth 3.0, Kartenleser (SD, SDIO, SDXC, SDHC, MS, MS Pro, MMC, MSXC, xD),
Webcam: 1,3 MP + 2x Mikrofone
Abmessungen & Gewicht: 384,8 mm × 260,3 mm × 24,6 mm, 2,5 Kg
Neben eloxierten Aluminium, wurde bei der Handablage eine Magnesiumlegierung verwendet. Da die Handablage verhältnismäßig groß ist, können auch Menschen mit größeren Händen diese dort bequem auflegen.
Bei der Tastatur und dem Touchpad kann ich persönlich nicht meckern. Der Druckpunkt ist sehr weich, was ich persönlich bevorzuge, allerdings sind die Geschmäcker bekanntlich verschieden.
Die Tastaturbeleuchtung welche zwei verschiedene Stufen hat, ist gerade im dunkeln sehr angenehm und wertet das Design des XPS 15z um ein weiteres auf.

Das Display selbst sitzt etwas weiter vorne, was zunächst ungewohnt aussieht, mit der Zeit aber nicht weiter auffällt. Die beiden Scharniere halten es fest an Ort und Stelle, lediglich bei stärkeren Stößen wippt es ein wenig nach.
Dell verbaut bei dem XPS 15z einen Full-HD-Bildschirm, was die 15,6″ optimal ausnutzt, wünschenswert wäre es allerdings noch gewesen, wenn anstelle des DVD-Laufwerkes ein Bluray-Laufwerk mit an Board wäre.
Ausgeliefert wird das XPS 15z mit einem Windows 7 Home Premium in der 64-Bit Version, mit zusätzlicher Software hält sich Dell zum Glück relativ zurück – wenn ich da im Vergleich zu manchen Aldi-Rechnern denke.
Auch im Alltag hinterlässt das Gerät einen sehr guten Eindruck, die Geräuschentwicklung ist ok, zwischenzeitlich schaltet der Lüfter mal einen “Gang höher”, was allerdings bisher nur für einen kurzzeitigen Moment der Fall war. Alles in allem kann man mit dem Lüftergeräuschen leben.
Der festverbaute Akku, ein 8-Zellen-Lithium-Polymer, soll bis zu 8 Stunden Laufzeit bieten. Als durchaus realistischen Wert würde ich allerdings rund 5 1/2 Stunden nennen. Ich habe dabei das XPS 15z dabei ganz normal verwendet, d.h. Blogartikel geschrieben, Musik gehört, Office genutzt, im Internet gesurft und auch mal ein Video geschaut. Der Akkustand lässt sich übrigens wie auch beim “Zwilling”, mittels Batterieanzeige am Gehäuserand ablesen.
Fotostrecke
Fazit
Ich muss gestehen, ich gerate ins schwärmen, wenn ich an das XPS 15z denke. Aber ich will versuchen objektiv zu bleiben. Es ist ein meiner Meinung nach verdammt schickes Gerät. Man sieht sofort, welcher Hersteller Modell gestanden hat. Mir ist bisher abgesehen von Apples MacBooks bisher kein Gerät mit solch einer Qualität in die Hände gekommen. Für mich persönlich muss ein Notebook natürlich primär Leistung bringen, allerdings soll es auch optisch etwas her machen.
Das XPS vereint beide Wünsche, was sich allerdings auch im Preis niederschlägt. Angefangen bei 999 Euro in der kleinsten Ausstattung, bezahlt man für die Ausstattung die Dell mir zukommen hat lassen 1279 Euro.
Seit kurzem gibt es eine weitere Variante welche der getesteten ähnelt, anstelle einer normalen Festplatte hat diese allerdings eine SSD mit 256 GB, was den Preis auf zur Zeit 1599 Euro hochschnellen lässt.
Viel zu meckern gibt es nicht. Das Display quietscht ein wenig, wenn man es bis zum Anschlag öffnet, der Schutz für den Kartenleser ist teilweise ein wenig fummelig zu entfernen. Insgesamt also meckern auf hohem Niveau. Ansonsten bin ich restlos begeistert, Ausstattung und Akkulaufzeit haben mich persönlich überzeugt. Wäre da nicht der für mich abschreckende Preis… ![]()
Wer also ein qualitativ hochwertiges Notebook sucht, sollte beim XPS 15z nichts falsch machen. Sämtliche Komponenten sollten dafür sorgen, dass man mit dem Notebook auch noch in ein paar Jahren viel Freude haben kann…
Wer Fragen zum Gerät hat, kann diese selbstverständlich in den Kommentaren stellen. Ich habe es noch für ein paar Tage hier.





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