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Drucker

Was ist ein Laserdrucker? (Funktionsweise einfach erklärt)

Der Laserdrucker wurde erstmals im Xerox Park von Gary Starkweather entwickelt und 1971 auf den Markt gebracht. Hierbei wird die Lasertechnologie zum Drucken von Bildern auf Papier verwendet.

Laserdrucker werden oftmals in Unternehmen, Schulen und anderen Institutionen eingesetzt, in denen Druckaufträge besonders schnell und in großen Mengen ausgeführt werden müssen.

In der Regel sind Laserdrucker größer als Tintenstrahldrucker, welcher in den meisten Haushalten zu finden ist.

Wie ein Laserdrucker funktioniert und seine Druckschritte
Unten finden Sie eine Tabelle mit den Schritten, die ein Laserdrucker zum Drucken durchführt.

  • Reinigung
    Bei diesem Prozess werden die vorherigen Bildinformationen und der Toner von der Trommel entfernt.
  • Konditionierung
    Der Koronadraht bringt eine gleichmäßige, positive Ladung auf die Fotorezeptortrommel auf.
  • Schreiben
    Das zu druckende Bild wird mit Hilfe eines Lasers auf die Trommel gezeichnet, um positive Ladungen „herauszuschneiden“ und negative zurückzulassen. Nebenbei verwendet der Laser im Drucker Lichtquellen wie LED (Leuchtdiode) oder LCS (Flüssigkristallverschluss).
  • Entwicklung
    Der Toner in der Farbwalze wird mit einer positiven Ladung ionisiert, wodurch er an negativ geladene Bereiche auf der Trommel angezogen wird.
  • Übertragung
    Der Trommeltoner wird entweder durch ein positiv ionisiertes Feld (erzeugt durch einen Übertragungs-Koronadraht) oder durch eine Übertragungswalze in neueren Druckern auf das Papier übertragen. Der Toner ist noch nicht dauerhaft auf dem Papier fixiert und erfordert die letzte Stufe.
  • Fixierung
    Wärme und Druck werden durch zwei Fixiereinheiten auf das Papier und den Toner aufgebracht. Der Toner schmilzt und wird in das Papier gepresst wie bei einer Aufbügelübertragung auf ein T-Shirt.

 

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