Seafile – Die eigene Dropbox auf dem eigenen Server

Der Stammleser weiß, dass ich bisher ein recht intensiver und zufriedener Nutzer von ownCloud bin. Daran hat sich im Prinzip auch nichts geändert. Durch Zufall bin ich allerdings vor einigen Wochen auf Seafile gestoßen, welches ich euch heute nach einer längeren Auszeit einmal vorstellen möchte.

Seafile ist keine Komplettlösung, wie sie ownCloud versucht anzubieten. Stattdessen beschränkt man sich auf das nötigste – den Dateiaustausch. Auf Wunsch lässt sich in diesem noch ein Wiki aktivieren, standardmäßig ist dieses allerdings deaktiviert. Neben einem Webinterface ähnlich, wie Dropbox es auch anbietet existieren Desktopclients für OS X, Windows sowie Linux. Des Weiteren existieren Apps für iPhone, iPad, Android. Sogar ein Terminal-Client für Linux existiert.

seafile_webinterface

Entwickelt wird Seafile von Entwicklern aus China, was meiner Meinung nach kein Nachteil sein muss, da der Quellcode jedem offen zur Verfügung steht. Neben einem von den Entwicklern gehosteten Service, der unter seacloud.cc erreichbar ist, lässt sich Seafile auch auf dem eigenen Server installieren. Neben der Community Edition, die kostenlos und Opensource ist, existiert eine Business Edition, bei der auch Gleichzeitig Support enthalten ist.
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Mobile Beamer für Beruf und Freizeit

Schnelle Präsentationen, egal, ob im eigenen Haushalt auf der Couch oder im Büro vor den Kollegen oder sogar potenziellen Kunden erfordern meist denselben Aufwand. Das Ausgangsgerät muss per HDMI oder VGA an das Präsentationsmedium angeschlossen werden, egal ob es sich dabei um einen großen Fernseher oder einen Beamer handelt. Vor allem mit letzterem ist ein sorgfältiger Umgang wichtig, damit die fragile Birne funktionstüchtig bleibt. Dabei greifen durch die Diversifizierung des Beamer-Marktes immer mehr Unternehmen auf die mobile Lösung zurück.

Hersteller wie Aiptek und TrekStor haben bereits Mini-Projektoren für Smartphones präsentiert, der i.Gear lumio aus dem Hause TrekStor wurde auf cloudlog.de bereits vorgestellt. Doch auch für Tablets gibt es immer mehr Marken, die sich für die Verbindung der beiden Geräte interessieren. Hier gibt es sogar die Technologie Miracast, die die kabellose Verbindung zwischen Android Tablet und Android-fähigem Beamer ermöglicht. Beide müssen dazu im selben WiFi-Netzwerk verbunden sein, damit ein Bild projiziert werden kann; außerdem müssen die Tablets WiFi-direct kompatibel sein. Aus dem Hause Samsung erfüllen bereits das Galaxy Note 10.1, das Galaxy Tab 3 8.0 sowie das Galaxy Note 10.1 2014 Edition diese Voraussetzung.

Diese Art von Verbindung ist der Airplay- oder Bluetooth-Technologie bei kabellosen Lautsprechern ähnlich und vereinfacht den Vorgang, einer Auswahl von Kunden wichtige, firmenspezifische Inhalte zu zeigen. Man muss weder ein Tablet herumgehen lassen, noch mühselig den HDMI-Eingang auf der TV-Fernbedienung suchen oder Kabel umstecken.
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Ein Netz für alle – Was Web Blogging zur Demokratisierung des Internets beiträgt

Das Internet gehört uns allen. Einst zu Verteidigungszwecken in geheimen US-Forschungsstätten ausgeheckt, steht es heute jedem offen zur Verfügung und hat so zu einer Revolution des Kommunikationsverhaltens und einer bedeutenden gesellschaftlichen Umwälzung geführt. Die Breite Masse ist schon lange nicht mehr auf den bloßen Konsum medialer Inhalte beschränkt. Das Internet bietet noch vor allem anderen die Möglichkeit zur Partizipation. Wir lesen Zeitungen nicht mehr bloß, wir kommentieren sie. Wir nehmen das Weltgeschehen nicht nur zur Kenntnis, wir teilen es und verbreiten Textausschnitte, versehen mit eigenen Anmerkungen, unter unseren Freunden. Mehr als alles andere haben jedoch Webblogs die Möglichkeiten, eigene Gedanken mit der Welt zu teilen, befördert. Eigene Webprojekte zu realisieren ist heutzutage einfacher denn je. Somit wundert es wenig, dass sich diese Art der Veröffentlichung zwanzig Jahre nach dem Erscheinen der ersten Online-Tagebücher und Internet-Periodika größerer Beliebtheit denn je erfreuen.
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Wondershare Video Converter Ultimate – Schnell und einfach Videos konvertieren + Verlosung

Vermutlich stand jeder schon einmal vor dem Problem und hatte ein Video welches er auf Smartphone, Tablet oder Smart-TV abspielen wollte doch das jeweilige Gerät unterstützt das Videoformat nicht.
Glücklicherweise gibt es diverse Konverter, die eine einfache und schnelle Umwandung gewährleisten können. Einer von diesen ist Wondershares Video Converter Ultimate, der eine Vielzahl an Formaten und Geräten unterstützt.
Der Konverter ist sehr übersichtlich gestaltet und bietet mit den drei Punkten Konvertieren, Brennen und Herunterladen selbsterklärende Bereiche an.
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Der Ablauf selbst ist schnell und selbsterklärend. Gewünschtes Video in den Konverter ziehen, Zielgerät auswählen und die Konvertierung starten. Die Umwandlung war in meinem Fall immer sehr zügig. Als Beispiel sei hier ein 12 Minuten-Kurzfilm genannt, der in unter 2 Minuten passend für das iPhone 5 konvertiert wurde.
Da die Liste der unterstützten Formate bzw. Geräte wirklich sehr umfangreich ist, verschafft euch auf der Produktseite am Besten selbst einen Überblick über die unterstützten Formate/Geräte. Vorhandene Templates lassen sich natürlich auch anpassen, es existieren auch Templates für diverse Video- und Audio-Formate.
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Auch wenn ich persönlich immer seltener DVDs brenne, gibt es durchaus noch den ein oder anderen Nutzer der sich über die entsprechende Funktion freuen dürfte. Der Wondershares Video Converter Ultimate bietet neben der Konvertierung auch die direkte Erstellung einer Video-DVD an. Einfach die gewünschten Videos in das Fenster ablegen, nach Wunsch ein DVD-Menü hinzufügen und die DVD brennen. Die vorher ausgewählten Videos werden vor Brennvorgang entsprechend umgewandelt.
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AVMs Top-Router – die Fritz!Box 7490 für VDSL

Da ich ohnehin ein großer Fan des Berliner Routerherstellers AVM und seiner Fritz!Box bin, war es nur ein Frage der Zeit, bis ich das neue Topmodell auf Herz und Nieren teste. Die 7490 ist Nachfolger der 7390, welche noch heute beispielsweise die Bestenliste bei ComputerBild anführt und Testsieger bei der Stiftung Warentest war.

Was aber kann der Nachfolger, was der ohnehin schon erfolgreiche Vorgänger nicht kann, und lohnt sich die Anschaffung wirklich?
Zunächst einmal ermöglicht die 7490 VDSL-Übertragungstechnik dank Vectoring und hat USB 3.0 an Bord – letzteres sogar in Form von zwei Anschlüssen. Dazu soll die neue Fritz!Box laut Herstellerangaben Störungen beim Signalempfang abfedern können und eine größere Reichweite fürs WLAN bieten. Nicht nur für mich, sondern für die meisten anderen Nutzer auch, dürfte jedoch die maximale Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 1.300 Mbit/s im Verbund mit einem 5-GHz-Frequenzband interessant sein. Bei einem 2,4-GHz-Band ermöglicht sie Geschwindigkeiten von 450 Mbit/s. Für die allerneuesten VDSL Anschlüsse mit bis zu 100 Mbps ist die 7490 also bestens ausgestattet; darüber hinaus ist sie natürlich auch abwärtskompatibel.
Somit kann ich problemlos Filme in HD streamen oder gigabyteweise Daten schnell übertragen. Darüber hinaus ist die neue Fritz!box kompatibel zu älteren Modellen, die den IEEE 802.11a/b/g/n WLAN-Standard nutzen. Der Internetanbieter 1&1 offeriert AVMs Flaggschiff im Verbund mit einem Vertrag übrigens unter dem Namen 1&1 Homeserver.
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nPlayer – Der Allesfresser-Video-Player für iPhone und iPad

Ein kleiner und kurzer Tipp an dieser Stelle sei einmal der nPlayer – durch den ich durch Zufall aufmerksam wurde. Die Universal-App für iPhone und iPad frisst so ziemlich alles an Dateiformaten, welches ich ihr bisher vorgeworfen habe.
Videos – selbst in HD – werden anstandslos geladen und wiedergegeben. Die größte Stärke ist allerdings die meiner Meinung nach große Auswahl an unterstützten Wiedergabe-Quellen.
Neben einem eingebauten WebDAV-Client/Wi-Fi-Transfer kann der nPlayer auf vorhandene WebDAV-Server, per FTP, Samba/CIFS-Freigaben auf direkte Streaming-Adressen und sogar per UPnP/DLNA auf eure vorhandenen Quellen zugreifen.
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Neben optischen Anpassungsmöglichkeiten wie Themes – die App wurde nebenbei bemerkt bereits auf das iOS 7 Design getrimmt – lassen sich massig weitere Einstellungen anpassen. Angefangen von Decoder-Einstellungen, über Audio- und Untertitel-Optionen bis hin zu Gesten-Optionen sollte eigentlich jeder glücklich werden.
Während der Video-Wiedergabe kann über ein On-Screen Display die Wiedergabegröße sowie die Wiedergabegeschwindigkeit leicht angepasst werden, über einen zusätzlichen Menüpunkt gelangt man ohne Umwege direkt in die Video-Einstellungen oder kann den Rotation Lock aktivieren. Selbstverständlich kann auch über eine vorhandene Zeitleiste zu einer beliebigen Stelle gesprungen werden. Als besonderes Schmankerl bringt der nPlayer auch AirPlay-Unterstützung mit.
Ich kann die App nach nun mittlerweile gut einer Woche intensiver Nutzung wirklich vorbehaltlos empfehlen, wer viele Videos auf iPhone oder iPad schaut und keine Lust auf die Konvertierung hat dürfte mit dem Player auf jeden Fall glücklich werden.

nPlayer erfordert mindestens iOS 5.0 oder neuer und ist kompatibel mit iPhone, iPad und iPod touch. Der aktuelle Preis in Höhe von 4,49 Euro ist meiner Meinung nach absolut gerechtfertigt und gut investiert.

nPlayer
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App Store
Entwickler: Newin Inc.
Preis: 4,49 €